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Wirtschaftssysteme und Soziales - DVD/Dokumentationen

 

 

 "Koyaanisqatsi"   presents by Francis Ford Coppola

Die ersten Menschen treten auf - zuerst nur in Form ihrer Bauwerke, Netzwerke von Stromleitungen. Dann als Bediener von riesigen Maschinenungetümen, die die Landschaft aufgraben (Tagebau). Sprengungen zerstören Berghänge. Flugzeuge überfliegen eine Landschaft - alles ist winzig klein. Bomben werden abgeworfen - sogar Atombomben, Häuser gesprengt.
Die Kamera verfolgt eine Straße in eine große Stadt - der Verkehr wird immer dichter. Menschen liegen am Strand, im Hintergrund die riesige, bedrohlich wirkende Architektur der Stadt. Es wird Nacht, doch die Stadt schläft nie, Fahrzeuge bewegen sich von Ampeln gesteuert in geraden Linien durch die Straßen. Großaufnahmen von Mikrochips im Gegenschnitt. Die Musik wird in dieser Sequenz, die "The Grid" (das Gitter) genannt wird, immer hektischer und beunruhigender.
Menschen werden sichtbar. Sie führen ein hektisches Leben, an der Börse, in Fabriken bei der Automontage oder der Wurstherstellung - in Zeitraffer sieht man die Uhrwerkartigkeit des Lebens. Abends im S-Bahnhof auf den riesigen Rolltreppen ähneln sie den aus einer Wurstmaschine quellenden Würsten. Schließlich wird wieder aus der Stadt herausgefahren.
Zum Ende des Films wird die Eingangsszene wieder aufgegriffen: Die Rakete steigt in die Luft auf - trudelt jedoch, und gerät in Brand. Noch in der Zeitlupe zerfällt sie in ihre Einzelteile, verbrennt zu Trümmern. Die Kamera verfolgt ein brennendes Teil der Rakete, das noch ein wenig aufsteigt und dann in Richtung Boden fällt. Der Film wird angehalten und ausgeblendet. Es ist eine von den Hopi-Indianern überlieferte Prophezeiung zu lesen: "Wenn wir wertvolle Dinge aus dem Boden graben, laden wir das Unglück ein. Wenn der Tag der Reinigung nah ist, werden Spinnweben hin und her über den Himmel gezogen. Ein Behälter voller Asche wird vom Himmel fallen, der das Land verbrennt und die Ozeane verkocht."
Für den Film wurde neben im Laufe von 7 Jahren aufgenommenem Material auch Archivmaterial verwendet, z.B. beim am Anfang und Ende gezeigten Start einer Saturn-V-Rakete der Apollo-12-Mission und der explodierenden und wieder zur Erde herabstürzenden (unbemannten) Atlas-Rakete...... Zu sehen auf NuoViso.tv

 

 

"The Story of Stuff" 

Jedes Produkt hat seine eigene Geschichte. Und diese Geschichte ist oftmals viel länger als wir auf den ersten Blick erkennen können. Sie beginnt beim An- oder Abbau der Rohstoffe, geht über die Herstellung, den Vertrieb und unseren eigenen Konsum, und endet noch lange nicht im heimischen Mülleimer.

Die amerikanische Aktivistin und Moderatorin Annie Leonard hilft uns mit ihrem Video "The Story of Stuff", den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen zu verstehen. Der wahre Preis unserer Produkte steht schließlich nicht auf dem Preisschild der Verpackung. Das Video wurde exklusiv für Utopia übersetzt von der großartigen Hansi Jochmann, die sonst unter anderem Hollywood-Stars wie Jodie Foster ihre Stimme leiht, den Film auf Deutsch einsprechen lassen

Eine sehr sehenswerte Darstellung der Moderatorin Annie Leonhard über die sozialen und ökologischen Folgen unserer Wirtschafts- und Lebensweise....  Das Video kann auf der Webseite von www.utopia.de/magazin/the-story-of-stuff  gesehen werden.

 

 

"Plastic Planet"  Wir Kinder des Plastikzeitalters

Die Kamera streift über einem idyllischen Gebirgstal. Wolken, Wälder, blauer Himmel, Natur pur. Aus dem Off dringt die Stimme des Filmemachers Werner Boote. „Früher einmal war die Erde ohne Plastik. Doch dann kam der große Auftritt des belgischen Chemikers Leo H. Bakeland. In den Jahren 1905 bis 1907 entwickelte er Bakelit, das erste vollsynthetische Produkt aus Erdöl. Seither schlägt der Fortschritt ein Rad um das andere. Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters.“

Super-8-Filmsequenzen, offensichtliche Privataufnahmen zeigen ein Kind, das Plastik liebt. Auch das ist Werner Boote. All die wunderbaren, knallbunten und vor allem gut riechenden Spielsachen hat er von seinem Großvater bekommen, der in den 60er Jahren Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war.

Werner Boote immer noch fasziniert von Plastik

Nur die kindliche Liebe ist längst einer erwachsenen Ernüchterung gewichen. Vor 40 Jahren wurden in Europa 5 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert. Das war für Bootes Großvater der Beweis, dass Plastik eine große Zukunft hat. John Taylor ist der Präsidenten von Plastic Europa, der Dachorganisation europäischer Kunststofferzeuger. Ein mächtiger, vor allem aber ein verschwiegener Mann. Es hat 18 Monate gedauert, um mit ihm einen Termin zu bekommen. Er kann über Bootes Zahlen nur müde lächeln. „Zurzeit werden in Europa ca. 60 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert”, sagt er. “Das ist etwa ein Viertel der Weltproduktion.“ Die Menge des Kunststoffs, die wir in den letzten 100 Jahren produziert haben, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. So kann man es auch ausdrücken...... zu sehen auf  www.plastic-planet.at 

 

 

 "VOM REIS"  Ein Kurzfilm über das Geldsystem

Man nehme einen spärlich ausgeleuchteten Raum, einen gruseligen Minister, zwei zwielichtige Gestalten und eine Tüte Reis. Vermische dies mit gepfefferten Dialogen über unser Finanzsystem und heraus kommt ein erstaunlich aktueller Kurzfilm der Filmakademie Baden-Württemberg, der bereits im Juli 2003 entstand!!! Denn was den Angstfaktor angeht, läuft die globale Finanzkrise unserer Realität mittlerweile jedem noch so gut inszenierten Politthriller den Rang ab. Genau aus diesem Grund geht "Vom Reis" in Mark und Bein, denn im Fortgang übersteigen die Zinszahlungen für die Kredite unserer Volkswirtschaft bei weitem das Kapital, was wir uns ursprünglich geliehen haben. So nennt der Minister die Dinge beim Namen: Nämlich dass 80 Millionen Deutsche arbeiten, um die exzentrische Lebensweise eines durch geknallten Familienclans zu finanzieren...    Den Film schauen auf   NuoViso.tv   und als DVD erhältlich.

 

 

 "Der Geist des Geldes"  Die Erfindung Geld und ihre Folgen für die Menschheit 

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.

 Knapp 3.000 Jahre Geschichte
haben unseren Umgang mit Geld verändert.
Der Film schärft den Blick auf unser Zahlungsmittel.
Im heutigen Geld lauern Gefahren:
 
"Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!", warnt Autor und UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler.
Rechtsanwalt Harald Wozniewski sieht einen modernen Feudalismus.
Der Präsident vom Institut für Weltwirtschaft erklärt, warum Umweltschutz keine Chance hat.
"Das Geld wird unsere Religionen ersetzen!", meint Philosoph Jochen Weiß.

Es ist die einzige deutsche Dokumentation, die auch Erfolgsautor Bernard A. Lietaer anführen kann - Miterfinder des Euros und ehemaliger Zentralbanker.

Filmemacher Yorick Niess hat über ein Jahr hinweg das Geld erforscht und aktuelle Trends gesammelt. Die Aufnahmen haben ihn in fünf Länder geführt.

Geld regiert die Welt. Doch die Erfindung verändert sich heute rasant. Wer den Geist des Geldes versteht, kann seine Zukunft mitgestalten......  Info auf  www.geistdesgeldes.com

  

 

 "Das Grundeinkommen"  Lehrfilm

Eine Müllabfuhr verrichtet an einem sonnigen Tag ihre Arbeit, emsig, ohne zu klagen. Tonne um Tonne rückt sie vor. Schön ihr zuzuschauen. Aber da ist kein Mensch mehr, der die Tonnen zuträgt. Maschinen verrichten unsere Arbeit, so die Stimme im Hintergrund. Das Grundeinkommen ergibt sich aus der „Logik einer Erfolgsgeschichte.“ „Ja aber, wer würde das denn bezahlen, so ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle? Würde das nicht dazu führen, dass alle nur noch auf der faulen Haut lägen?“ Wirklich? Und: „Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?“ Mit dieser Frage entwaffnen die beiden Filmemacher die Menschen, die sie auf der Strasse interviewen. Der erste Film zum Grundeinkommen lässt die Frau an der Kasse, Wirtschaftsexperten sowie Kritiker zu Wort kommen. Philosophisch, historisch als auch praktisch wird dargestellt, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen funktionieren könnte. Der Blick wird auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse und Paradigmenwechsel geworfen, und es kommt faustdick auf den Tisch, wo keiner so recht hinschauen mag: Die Steuern. Wer zahlt sie eigentlich, die Steuern? Die Antwort lässt aufhorchen und weiterdenken. Da kommt etwas in Bewegung. Der Film fordert aktives mitdenken, gibt Anstoß zu Gespräch und Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern, Gewohnheiten, Wünschen und Ideen, die wir in uns tragen. Ein Mutmacher, der zeigt, dass Umdenken möglich ist! Ein Kulturimpuls......auf NuoViso.tv

 

 

Die Natürliche Ökonomie "Lebensgeld" Vitamoney

Vortrag Lebensgeld im Zukunftszentrum Tirol

Wenn wir als Menschheit überleben wollen, müssen wir die überwiegende Mehrheit
unserer Entscheidungen für das Leben treffen. Wir brauchen ein Anreizsystem, das lebensförderliche Entscheidungen und Handlungen eindeutig begünstigt.
Geld ist das Haupt-Anreizsystem in der Wirtschaft. Wir brauchen ein neues, einfaches und für jeden verständliches Geld- und Wirtschaftssystem, das eindeutige Anreize für lebensförderliches Verhalten bietet.

Geldschöpfung aus dem Leben – für das Leben!

"Lebensgeld"  (engl. Vitamoney) ist neues, einfaches und für jeden verständliches Geld- und Wirtschaftssystem, das eindeutige Anreize für lebensförderliches Verhalten bietet. Es bringt ein aktivierendes Grundeinkommen für jeden Menschen, ein garantiertes Staatseinkommen für jedes Land und einen Ausgleichs- und Umweltfonds zur Sanierung der ökologischen Altlasten.  
Lebensgeld löst alle bekannten Geld-bedingten Probleme dieser Welt.
Es lässt uns die überwiegende Mehrheit unserer Entscheidungen für das Leben treffen......dieser Vortrag ist auf You Tube zu sehen
 

 
Übersetzung - Language