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Die Legende vom blauen Himmel


……. es war einmal, so fangen wohl alle Geschichten an.

Es begann vor langer Zeit als die Menschen noch mit der Natur lebten, ihre Gedanken noch klar waren so wie der Himmel über ihnen.

Mit dem blauen Himmel lebten sie die ganzen Jahrtausende ihres Erdenseins.

 

Das war auch gut so, das strahlende Blau, die klare Luft begleiteten das Licht der Sonne zur Erde, denn aus dem Licht schöpften die Menschen, die Tiere, die Pflanzen ihre Lebenskraft und das Wachstum.

Mit dem Licht hatten die Seelen der Lebewesen die Verbindung zum Kosmos, das war auf allen Kontinenten der Erde so.

So oft es ging waren die Menschen im Freien und manche verbrachten überhaupt ihr Leben unter freiem Himmel.

Die Sonne wärmte mit ihrem Licht den Boden, von den Meeren, den Seen und Flüssen, von den Pflanzen und den Bäumen stieg ein Teil des Wassers unsichtbar zum Himmel und es waren dann weiße Gebilde zu sehen, die Menschen gaben ihnen den Namen „Wolken“.

Wenn dann genug Wasser zum Himmel aufgestiegen war, wurden die Wolken dunkel und schwer, dann fielen Wassertropfen vom Himmel.

In den besonders kalten Plätzen der Welt gefroren die Wassertropfen und schwebten vom Himmel und das ganze Land war in einen schneeweißen Teppich eingehüllt.

Alle freuten sich über das Nass von oben, es war pure Energie, die vom Himmel fiel, die Pflanzen konnten wachsen, die Menschen und Tiere hatten zu trinken.

Es war noch eine Zeit, da hatte man das Wasser vom Boden oder aus den Tiefen der Erde zum Trinken verwendet, so wie es war, kaum vorstellbar in unserer heutigen Zeit.

Alle waren zufrieden mit diesem Kreislauf des Wassers, dem Licht der Sonne und dem blauem Himmel.

 

Wie so oft, wenn alles gut ist, passieren Dinge, die alles ändern.

Es begann im letzten Jahrhundert oder war es vielleicht schon eines davor, die dunkle Zeit in der wir jetzt leben.

Überall wo Menschen lebten, stieg feiner Staub und Ruß zum Himmel auf und verdunkelte ihn.

Mit dem Industrie-Zeitalter kamen noch verschiedene Metalle und alchemistische Substanzen aus so genanten Laboren dazu.

Motorfahrzeuge, Fabriken und die Metallvögel, in deren Bauch Menschen und Waren um die Welt reisten, wurden immer mehr und der Himmel über ihnen wurde immer dunkler.

Das Leid der Menschen war nicht nur, dass sie das Blau des Himmels, das ihre Seele berührte nicht sehen konnten.

Wirklich schlimm war die Tatsache, dass sie ihre Lebensenergie verloren haben, krank wurden und über ihren Geist sich ein dunkler Schleier zog.

 

Nur so ist es zu verstehen, dass sie immer mehr Metallvögel in die Luft schickten.

Aus diesen Metallvögeln kamen weiße Streifen, die breiteten sich über den ganzen Himmel aus, solange bis das Blau des Himmels verschwand, und das Licht immer weniger wurde.

Die Metalle und die alchemistischen Stoffe aus dem Schleier fielen vom Himmel, und auf der Erde begann sich alles zu verändern.

Die Pflanzen wurden krank von diesen Stoffen und konnten nicht mehr wachsen, das Wasser wurde verseucht und auch die Menschen wurden krank denn sie hatten kein richtiges Essen mehr.

 

Einzelne, die noch ausreichend Sehkraft hatten, versuchten noch, es den anderen Menschen zu sagen um das Unheil zu verhindern. Die konnten das aber nicht mehr sehen, denn ihr Verstand und ihre Herzen hatten sich schon zu sehr verdunkelt.

 

Und so kam es wie es kommen musste, die Menschen starben an den vielfältigen Auswirkungen sie konnten auch keine Kinder mehr bekommen und das Leben auf der Erde wurde immer weniger.

Heute leben nicht mehr viele und die, die noch leben, wissen auch nichts mehr von der Zeit als es noch einen blauen Himmel gab, die Metalle und die Gedanken die aus den Wolken kamen haben ihre Erinnerung zerstört.

 

So kommen wir nun zum Ende……na ja, es ist kein schönes Ende, es können halt nicht alle Geschichten gut ausgehen.

Wer weiß schon ob es wahr ist oder nicht …. seht selber und schaut nach oben.

 

Lebensraum der Zukunft

 

 

 

 

 
Übersetzung - Language